Tischlerplatten: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Bastler und Co
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Version vom 11. September 2019, 10:39 Uhr

Tischlerplatten (auch: Stabsperrholz) bestehen aus einer Mittellage und aus miteinander verleimten Stäben von etwa 2 bis 3 cm Breite, die mit je einem Deckfurnier auf beiden Seiten abgesperrt sind bzw. die Faserrichtung der Deckfurniere um 90 Grad zur Mittellage versetzt ist.

Bei 5-lagigen Tischlerplatten befindet sich noch je eine weitere Sperrfurnierlage zwischen Deckfurnier und Mittellage. Bei sog. Stäbchensperrholz besteht die Mittellage aus hochkant verleimten Streifen von etwa 5 bis 8 mm Stärke.

Die Tischlerplatte ist im Grunde eine Form von Sperrholz. "Stabsperrholz" ist der korrekte Fachbegriff und verdeutlicht den Aufbau dieses Werkstoffes.

Die Mittellagen sind in der Regel aus Nadelholz, für die Deckfurniere werden z.B. Pappel oder günstige überseeische Furniere verwendet. Außerdem können Gabun oder HDF, sowie Echtholzfurniere aus Buche, Eiche, Kirschbaum und Wenge als Material für die Deckschicht in Betracht gezogen werden. Bei einem vergleichsweise geringen Gewicht haben die Tischlerplatten gute Festigkeitseigenschaften und eignen sich sehr gut zum Möbelbau.

Die miteinander verleimten Leisten der Mittellage verziehen sich bei veränderter Luftfeuchtigkeit weitaus weniger, als eine Massivholzplatte es tun würde. Die Oberfläche der Tischlerplatte wird daher als sehr ruhig bezeichnet. Für den Einsatz bei Tischplatten oder Möbelwänden und Türen ist die Form- und Maßhaltigkeit eine wichtige Eigenschaft.